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Rosa ist 17 Jahre alt, blond, sehr schlank und hat eisblaue Augen, die stets schwarz umrandet sind, als ob sie Kajal aufgetragen hätte. Sie ist die jüngere Tochter von Davide Alcantara und Gemma Farnham. Ihr Vater ist italienischer, ihre Mutter irisch-amerikanischer Herkunft.

Früheres Leben Bearbeiten

Gemma wanderte nach dem Tod ihres Mannes mit ihren beiden Töchtern in die Vereinigten Staaten aus, als Rosa vier Jahre alt war. Sie nahm ihren Mädchennamen wieder an und zog Rosa und Zoe ohne Geld und Unterstützung alleine in Brooklyn, New York auf, um sie vom Alcantara-Clan fernzuhalten.

Die Familie von Rosas Vater Davide gehört nämlich nicht nur zur sizilianischen Mafia, sie ist zudem auch noch eine arkadische Dynastie. Die Alcantaras sind Lamien, Schlangenfrauen. Im Gegensatz zu den anderen Dynastien verwandeln sich bei den Lamien nur die Frauen und die männlichen Abkömmlinge der Familie sterben meist sehr jung.

Obwohl Gemma wusste, dass sich ihre Töchter mit oder kurz vor Einsetzen der Volljährigkeit in Riesenschlangen verwandeln würden, verheimlichte sie den beiden ihr arkadisches Erbe und unterband jeglichen Kontakt zum Clan.

Rosa war in ihren frühen Teenagerjahren eher unsicher und naiv. Sie bewunderte ihre ältere Schwester Zoe für deren Selbstbewusstsein und war auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt. Im Internet freundete sie sich mit einem Mädchen namens Valerie an und traf sich auch bald mit ihr. Valerie war wie Zoe ebenfalls sehr selbstbewusst und führte Rosa in eine neue Art zu leben ein.

Eines Tages gingen sie gemeinsam auf eine Party in einem Nachtclub. Dort mischte jemand Drogen in Rosas Glas und am nächsten Morgen fand man sie bewusstlos auf einem Bürgersteig liegend.

Als sie mit einem Blackout im Krankenhaus erwachte, teilte man ihr mit, dass sie vergewaltigt worden war. Sie konnte sich an nichts erinnern, erfuhr jedoch bald darauf, dass sie schwanger war. Auf Anraten ihrer Mutter, ihrer Psychologin und dem Ärztinnen trieb sie ihr Kind ab.

Persönlichkeit Bearbeiten

Rosa leidet sehr darunter, ihren Sohn abgetrieben zu haben. Diese Tatsache belastet sie mehr, als die eigentlich Vergewaltigung, an die sie sich nicht erinnern kann. Sie nannte ihren ungeborenen Sohn Nathaniel ehe sie die Klinik verließ und zog sich nach diesen traumatischen Erlebnissen noch mehr in sich selbst zurück als ohnehin schon. Seither versteckt sie sich hinter einer Maske aus schlechter Laune, Arroganz und Gleichgültigkeit. Nur wenige, wie zum Beispiel Alessandro Carnevare, vermögen es, ihre Mauer bröckeln zu lassen und den liebenswürdigen und sensiblen Menschen dahinter zu erreichen und aus der Reserve zu locken.

Rosa geht des Öfteren einem kleptomanischen Verlangen nach, das sie Dinge stehlen lässt, die sie nicht einmal haben will. Außerdem ist sie neurotisch und kaut bei Nervosität ihre Fingernägel ab. Sie trägt zur Selbstverteidigung meist einen Tacker mit sich herum und hat Schwierigkeiten in Anwesenheit Fremder aus einem Glas zu trinken.

Trotz ihrer früheren Unsicherheit weiß Rosa heute wer sie ist und was sie will, auch wenn sie immer wieder mit ihrer Herkunft und ihren Gefühlen für Alessandro. Das Verhältnis zu ihrer Mutter ist ebenfalls belastet.

Sie ist schlagfertig, hat einen zynischen Humor und kann oft kaltschnäuzig und abweisend sein, auch wenn sie es gar nicht beabsichtigt. Abgesehen von ihrer Mutter und ihrer Schwester Zoe öffnet sie ihr Herz nur für Alessandro, in den sie sich zwar langsam aber dann doch leidenschaftlich verliebt. Für Iole Dallamano und Fundling Mori empfindet sie aufrichtige Freundschaft, ansonsten versucht sie zwischenmenschliche Beziehungen jedoch auf ein Minimum zu beschränken.

Arkadien erwachtBearbeiten

Zu Anfang der Geschichte befindet sich Rosa in einem Flugzeug, das von Rom nach Palermo fliegt. Dort begegnet sie erstmals Alessandro Carnevare, der ihr aus der Klemme hilft, als eine Flugbegleiterin (deren Armreif Rosa zuvor gestohlen hat) sie bedrängt. Er versucht sie in ein Gespräch zu verwickeln, doch sie weist ihn ziemlich rüde ab, will dann aber doch wissen, weshalb er nach Sizilien fliegt. Er antwortet kurz angebunden, dass es sich um Familienangelegenheiten handle. Später stiehlt Rosa Alessandros Pass, als er schläft, um mehr über ihn zu erfahren, da er sie neugierig macht. Draußen vor dem Flughafen wartet Rosa auf Zoe, die eigentlich niemals pünktlich ist. Alessandro spricht sie an, verwickelt sie in ein Gespräch und erfährt, dass Rosa eine Alcantara ist. Da ihre beiden Clans seit jeher verfeindet sind, weicht er erst einmal zurück, bietet Rosa jedoch trotzdem eine Fahrgelegenheit zum Palazzo Alcantara an. An dieser Stelle begegnet Rosa zum ersten Mal Fundling, dem Fahrer der Carnevares.

Erneut weist Rosa Alessandro zurück, sieht ihm aber nach, als er in seiner Limousine wegfährt. Kurze Zeit später wird sie von ihrer älteren Schwester Zoe abgeholt, die sich oberflächlich nach Rosas Wohlbefinden erkundet und ihr ein vergoldetes, mit Edelsteinen besetztes Mobiltelefon schenkt. Wie Rosa später erfährt, ist dieses mit einem Peilsender ausgestattet.

Auf der Beerdigung von Massimo Carnevare begegnet sie Alessandro erneut. Sie steht der Versammlung aller sizilianischen Mafiosi eher gleichgültig gegenüber, belächelt sie fast. Nur Tano Carnevare ist ihr etwas unheimlich, da er sie ständig anstarrt.

Sie unterhält sich zum Missfallen der Clans mit Alessandro. Er schenkt ihr ein Buch mit Tierfabeln und lädt sie zu einer Bootsfahrt auf die Insel seiner Familie, die Isola Luna ein. Rosa nimmt die Einladung nach kurzem Zögern an. Florinda und Zoe versuchen alles, um sie von Alessandro fernzuhalten, doch das stachelt die rebellische Seite in Rosa erst recht an. Auf dem Bootstrip fühlt sie sich größtenteils unwohl, was nicht zuletzt an Tanos und Alessandros Verhalten liegt. Die beiden scheinen einen Machtkampf auszugraten, der beinahe schon etwas animalisches hat.

Zwischen den Carnevares und Alcantaras herrscht seit Urzeiten ein Konkordat, eine Art Waffenstillstand, der unter keinen Umständen gebrochen werden darf, da dies die Dynastien sonst in einen erneuten blutigen Krieg stürzen , der und die Arkadier nahezu ausrotten könnte, da es nicht mehr so viele von ihnen gibt.

Auf der Isola Luna gesteht Alessandro Rosa den wahren Grund für seine Einladung, woraufhin sie ihm eine Ohrfeige verpasst. Er gesteht ihr, dass er sie mag und dafür klebt sie ihm gleich noch eine , hilft ihm aber dennoch, die Villa seiner Mutter zu durchsuchen.

Dabei stoßen sie nicht nur auf eine Mappe mit Beweisen, sondern auch auf ein Mädchen namens Iole Dallamano . Sie ist fünfzehn Jahre alt, wirkt jedoch geistig deutlich jünger. Das liegt daran, dass sie seit sechs Jahren von den Carnervare als Geisel gehalten wird. In letzter Zeit hält Cesare sie ohne Alessandros Wissen hier fest. Ihre Geiselnahme ist jedoch längst nicht alles, was Alessandro nicht über die "Geschäfte" des Clans weiß. Iole warnt sie vor den Tieren, die nachts kommen, doch sie nehmen ihre Warnung nicht ernst und tun sie als geistige Verwirrtheit ab. Eigentlich will Rosa Iole am liebsten gleich mitnehmen, solange Tano da ist, scheint dies jedoch unmöglich. Sie und Alessandro beschließen, Iole am nächsten tag zu befreien. Als sie zum Strand zurückkehren sprengt Rosas Tante Florinda, die Matriarchin des Alcantara-Clans, die Party. Tanos Begleiterinnen entpuppen sich als Auftragsmörderinnen und es kommt zwischen ihm und Alessandro zum Kampf. Dabei bemerkt Rosa seltsame Veränderungen an Alessandro. Sie glaubt, schwarze Schatten über seinen Körper huschen zu sehen. Ohnehin geschehen seltsame Dinge um sie herum. Sie begegnet auf dem Grundstück der Alcantaras einem Tiger, der Tanos Augen zu haben scheint. Und immer öfter spürt sie eine Eiseskälte in sich, die seltsame Veränderungen an ihrem Körper hervorruft, die ganz sicher nichts mit der Pubertät zu tun hat. Rosa ist immer entschlossener, herauszufinden was auf Sizilien vorgeht. Selbst der mysteriöse Fahrer der Carnevares, Fundling, scheint mehr zu wissen als sie. Aber auch Alessandro scheint nicht alle Geheimnisse seines Clans zu kennen.

Je tiefer Alessandro und Rosa in den Angelegenheiten ihrer Clans herumschnüffeln, desto grösser wird die Gefahrenzone, in die sie sich unwissentlich hineinmanövrieren. Dass sie sich dabei langsam aber sicher ineinander verlieben, ist auch nicht hilfreich. Ihre Familien sind sich nämlich nur in einem Punkt einig: Diese Liebe darf nicht sein!